Die Story

Worum geht es in Tschick?

Mittel

Die Hauptfigur des Romans ist Maik Klingenberg. Aus seiner Perspektive wird die Geschichte erzählt.

Maik besucht die achte Klasse eines Gymnasiums in Marzahn. Mit seinen Eltern wohnt er in einer schicken Villa mit Pool. Doch hinter der schönen Fassade sieht es nicht gut aus: Maik hat keine Freunde und gilt als Außenseiter. Sein Vater steht vor der Pleite, seine Mutter ist Alkoholikerin.

Maik ist zudem unglücklich in seine Mitschülerin Tatjana verliebt. Doch diese lädt ihn nicht einmal zu ihrer riesigen Geburtstagsparty ein. Maik vermutet, dass sie ihn langweilig findet.

Auch Andrej Tschichatschow, der aus Russland stammt, wird von Tatjana nicht eingeladen. Er ist neu in der Klasse und ebenfalls Außenseiter. Tschick scheint zwar intelligent und hat es von der Förderschule auf das Gymnasium geschafft, doch sein Verhalten ist seltsam und undurchschaubar. Manchmal erscheint er betrunken zum Unterricht. Von seinen Mitschülern wird er gemieden.

Die Sommerferien beginnen und Maiks Mutter reist zu einer Entziehungskur. Maiks Vater nutzt die Gelegenheit und fährt mit seiner Sekretärin in den Urlaub. Maik lässt er mit zweihundert Euro allein zurück.

Da taucht Tschick in einem gestohlenen Lada auf und überredet Maik, mit ihm bei Tatjanas Party vorbeizufahren. Maik sträubt sich erst, willigt aber schließlich ein und überreicht Tatjana vor den Augen aller Gäste sein Geburtstagsgeschenk: ein aufwendig gezeichnetes Bild. Dann braust er mit Tschick davon.

Am nächsten Tag brechen die Jungen im Lada in die Walachei auf, um Tschicks Verwandtschaft zu besuchen. Ohne Handy und Landkarte wissen sie allerdings nur die ungefähre Richtung.

Es beginnt eine Reise voller Abenteuer und seltsamer Begegnungen. So übernachten sie im Freien, müssen vor der Polizei fliehen, sie lernen ein verwildertes Mädchen kennen, überschlagen sich mit dem Auto und werden beschossen.

Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Maiks Vater drängt seinen Sohn, alle Schuld auf Tschick zu schieben. Aber die Freundschaft zwischen den Jungen ist so stark, dass weder Maik noch Tschick vor Gericht lügen, sondern sie füreinander einstehen.

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